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Freitag, 25. Dezember 2020

Die Planung


Heute möchte ich erklären, wie ich bei der Planung für meine Waldbegeisterungs- Route vorgegangen bin.

Um ein wirklich umfassendes Bild der Waldsituation in Deutschland zeichnen zu können, war klar, dass die Route fast alle Bundesländer und großen Waldgebiete miteinander verbinden muss.

Dazu war mir von Anfang an klar, dass ich meine Route entlang der Stationen planen würde, die ich unterwegs aufsuchen möchte. Da es mir vor allem darum geht, positive Beispiele für eine schon jetzt praktizierte, naturnahe und klimafreundliche Waldbewirtschaftung zu zeigen, versuchte ich entsprechende Betriebe zu finden. Eine wichtige Quelle hierzu war die Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft, (ANW) über die ich bereits hier berichtet hatte. Auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft im Internet,  findet man zahlreiche interessante Forstbetriebe, die teilweise schon seit Jahrzehnten sehr naturnah arbeiten. 

Einen etwas anderen Ansatz verfolgt das sogenannte Lübecker Modell, dass seit 1994 vom Stadtwald Lübeck ausgehend mittlerweile in etlichen Wäldern aller Besitzarten praktiziert wird, und versucht sich noch stärker an den Abläufen im Naturwald zu orientieren. Informationen und Beispielbetriebe hierzu habe ich beispielsweise auf der Seite der Naturwaldakademie gefunden. 

Ich bin sehr gespannt auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Bewirtschaftungsformen!

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt meines Projekts ist das Thema Wildnis in Deutschland. Diese soll vor allem in den Nationalparks entwickelt werden, daneben gibt es aber eine ganze Reihe weiterer Gebiete, in denen sich mittlerweile die Natur wieder nach ihren eigenen Regeln entwickeln darf. Eine gute Informationsquelle hierzu ist vor allem die Seite Wildnis in Deutschland.


Am Ende dieser Recherchen entstand dann eine Tabelle, die alle möglichen Stationen mit Ansprechpartnern, Kontaktinformationen, Hintergrundinformationen und den Themen die ich jeweils besprechen möchte enthielt. 

Die möglichen Stationen zeichnete ich dann in einer Karte auf Google Maps ein. Parallel dazu trug ich die Anlaufstellen in der app mapout ein, mit der ich bereits gute Erfahrungen bei meiner 4- monatigen Alpenwanderung im Sommer 2020 gemacht hatte.


                               Ein Teil meiner Route in der app "mapout"


In dieser Kartenapp, die ich dann auch zur Navigation unterwegs auf meinem Smartphone verwenden werde, verband ich dann die Anlaufstationen auf existierenden Wegen. Dabei wurden mir auch jeweils die Entfernungen angezeigt. Diese trug ich dann wiederum in die Tabelle ein, um kalkulieren zu können, wann ich wo voraussichtlich ankommen werde. Diese Daten verwendete ich bei der Kontaktaufnahme per email mit den Ansprechpartnern vor Ort. 

Um zu sehen, wo ich auch sinnvoll existierende Weitwanderrouten wie z.B Eifelsteig, Westweg oder Goldsteig nutzen kann, verwendete ich die Seite waymarked trails. Dort konnte ich auch die GPS-Daten der entsprechenden Wege runter laden und dann in die mapout app exportieren. 

Mittlerweile haben tatsächlich fast alle meiner "Wunschstationen" zugesagt und ich bin zuversichtlich, dass noch weitere hinzu kommen werden! 

Grundsätzlich freue ich mich über weitere Besuchsangebote was mein Projekt angeht, allerdings muss ich stets im Hinterkopf behalten, dass ich einen Schnitt von mindestens 30 Kilometern am Tag laufen muss, um die etwa 6000 Kilometer der Route bis Mitte November nächsten Jahres bewältigen zu können....













1 Kommentar:

  1. Mir ist nicht ganz klar, warum Du google maps und mapout und Waymarked Trails benutzt.
    ich selbst nutze für Fernradtouren und einfache Wanderungen komoot und gelegentlich Waymarked Trails. Gruß aus Köln Königsforst Bibo Biboskleinefluchten.com

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